Partizipation ist keine Spielwiese, sondern meint das Recht von Kindern, sich an realen Entscheidungen zu beteiligen. Angesichts der tatsächlichen Machtverhältnisse in Kindertageseinrichtungen wird anhand dieser Fragen auch deutlich, dass die Beteiligung der Kinder eine freiwillige Machtabgabe der Erwachsenen und eine Bemächtigung der Kinder voraussetzt. Partizipation verweist auf die pädagogische Kernfrage, die jede Pädagogin und jeder Pädagoge für sich grundsätzlich beantworten muss: ‚Welche Konstellation zwischen ungleichen Partnern halten wir für angemessen?'“

(Kupfer 1980, S.19)

Partizipieren bedeutet demnach: MITWIRKEN, MITGESTALTEN, MITBESTIMMEN!